Gemeinsam mit Francis Seeck aus Berlin wollen wir uns damit beschäftigen, was es heißt, Feminismus bzw. Feminismen neu und queer zu denken. Was verbirgt sich hinter dem Begriff und Konzept "Queerfeminismus"? Welche Menschen sind inkludiert? Und was bedeutet Queerfeminismus für die Errungenschaften der zweiten Frauenbewegung, für bestehende (Schutz-)Räume wie Frauenzentren und/oder für bisherige Konzepte von Weiblichkeit? Wie können sich Frauenräume gegenüber trans* und queeren Personen und Perspektiven stärker öffnen?

Zur Referent_in

Francis Seeck (Berlin) ist Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in, Doktorand*in und Aktivist*in. Francis schreibt, forscht und hält Vorträge zu den Themen Queer-Feminismus, Klassismus, Bestattungen und Trauerarbeit im Kapitalismus, Care/Sorgearbeit, geschlechtliche Vielfalt und Antidiskriminierung. Francis Seeck schreibt aktuell eine Doktorarbeit zu Sorgearbeit innerhalb von trans und nicht-binären Räumen und ist beim Institut für Queer Theory in Berlin aktiv.

Datum: Mi, 16. Mai 2018, 19:00-21:30 Uhr
Ort: Frauenzentrum TOWANDA Jena e. V., Wagnergasse 25, Jena
Eintritt: frei

Eine Veranstaltung des Frauenzentrum TOWANDA e. V. im Rahmen des IDAHoBIT* Jena, gefördert durch JenaKultur. #VielfaltInThüringen