2012-05-15_diagnosing... im Rahmen des IDAHOT* Jena 2012-Festivals

Während Homosexualität spätestens seit 1990 nicht mehr als Krankheit diagnostiziert werden kann, werden Menschen, die sich einem anderen als dem zu Geburt zugewiesenen Geschlecht zugehörig fühlen, immer noch durch die Diagnose "Geschlechtsidentitätsstörung" (Gender Identity Disorder: GID) pathologisiert.

Der Dokumentarfilm "Diagnosing Difference" stellt zunächst die problematischen Diagnosemerkmale aus dem auch in Deutschland maßgeblichen US-amerikanischen Diagnosemanual DSM-IV vor und diskutiert anschließend mit Betroffenen die Auswirkungen auf ihr Leben.

Gemeinsam mit dem FSU-Arbeitskreis "Psychokino" und einigen Vertreter_innen des Arbeitskreises „Psychiatriekritik“ der Naturfreundejugend Berlin werden anschließend die aktuellen Erkentnisse und Positionen zum Thema GID diskutiert.

Ort: Kassablanca, Felsenkellerstraße 13a
Datum: Di, 15. Mai, 18 Uhr
Wieviel: Eintritt frei