... im Rahmen des IDAHOT* Jena 2013-Festivals

"Huch, dann biste wohl beides?!" - Von der Alltäglichkeit der Diskriminierung und Gewalt gegen Trans*Inter*Nonkonform*Personen

Vortag mit Diskussion

Geschlechter jenseits eindeutiger Männlichkeiten und Weiblichkeiten werden häufig ignoriert, nicht berücksichtigt und sozial nicht anerkannt. Ihre Existenz löst noch immer Verwunderung, Faszination, Verunsicherung und Ablehnung aus. Außerdem sind sie heteronormativen Diskriminierungen und Gewaltwiderfahrnissen ausgesetzt.

In dem Vortrag werden ausgewählte Diskriminierungs- und Gewaltwiderfahrnisse 'geschlechtlich nonkonformer' Personen dargestellt und analysiert: Warum ist es für einige Interviewpartner_innen "ekelig, bewundert zu werden"? Warum werden Szenen zu ambivalenten Orten der Begegnungen? Und welche Rolle spielt die Figur der Täuschung in dem Ganzen? Die Referentin präsentiert Ergebnisse aus ihrem laufenden qualitativen Dissertationsprojekt, für das sie 22 'geschlechtlich nonkonforme' Personen zum Thema befragt hat.

Ines Pohlkamp lebt in Bremen und promoviert an der Universität Hamburg zum Vortragsthema. Sie hat Sozialarbeitswissenschaften (Diplom) und Kriminologie (Master) studiert. Sie ist Referentin für queer-feministische Mädchenarbeit, intersektionale Bildung, geschlechtersensible Pädagogik und Social Justice. Im Januar 2013 hat sie das Gender Institut Bremen mitgegründet (www.genderinstitut-bremen.de  [Webseite im Aufbau]).

 

Ort: Seminarraum 309, Carl-Zeiss-Str. 3, Jena
Datum: Mi, 22. Mai, 18 Uhr
Wieviel: Eintritt frei